Die Vermehrung dieser Art ist ein relativ unkomplizierter Prozess, der sie für die meisten Hobbyisten zugänglich macht, die eine stabile Umgebung bieten können. In einem Aquarium erfolgt die Vermehrung fast ausschließlich asexuell durch vegetative Mittel, da die Bedingungen für Blüte und Samenproduktion unter Wasser selten erfüllt werden. Die primäre und effektivste Methode der Vermehrung sind Kopfstecklinge.
Um die Pflanze zu vermehren, lässt man einen gesunden Stängel mehrere Zentimeter hoch wachsen. Mit einer scharfen Aquascaping-Schere wird der obere Teil des Stängels abgeschnitten, wobei der Steckling mindestens einige Zentimeter lang sein und mehrere Knoten (die Stellen, an denen Blätter austreten) haben sollte. Die unteren Blätter des Stecklings sollten von den letzten ein oder zwei Knoten vorsichtig entfernt werden, um zu verhindern, dass sie unter dem Bodengrund verrotten. Der neu vorbereitete Steckling kann dann direkt in das Substrat gepflanzt werden, wo er sein eigenes Wurzelsystem entwickelt und zu einer neuen, unabhängigen Pflanze heranwächst. Der ursprüngliche, bewurzelte Basisteil der beschnittenen Pflanze wird typischerweise neue Seitentriebe aus den oberen Knoten bilden, was zu einem buschigeren, kompakteren Wuchs führt.
Eine erfolgreiche Vermehrung wird stark von Umweltfaktoren beeinflusst. Eine hochintensive Beleuchtung und die Zufuhr von Kohlendioxid sind entscheidend, um eine schnelle Wurzelentwicklung und ein kräftiges neues Wachstum sowohl beim Steckling als auch bei der Mutterpflanze zu stimulieren. Ein nährstoffreicher Bodengrund oder die Zugabe von Wurzeltabletten (Root Tabs) versorgt die neuen Wurzeln mit der notwendigen Nahrung, um sich schnell zu etablieren. Um eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten, sollte man es vermeiden, neue Stecklinge in stark beschattete Bereiche zu setzen. Durch regelmäßiges Beschneiden und Wiedereinpflanzen kann ein Aquarianer aus nur wenigen Anfangsstängeln schnell eine dichte und üppige Gruppe kultivieren.