Links

  • Startseite
  • Sitemap
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen

Feedback teilen

  • Art vorschlagen
  • Website-Feedback
  • Treten Sie unserer Community bei

Kontakt

  • info@tankably.com
  • Termin buchen
  • FacebookTwitter/XInstagramPinterestBluesky

© 2026 Tankably. Alle Rechte vorbehalten.

Tankably
Meine AquarienQR-Generator
Menu
Datenbank
AlleFischePflanzenSchneckenKrebstiere
Meine AquarienQR-Generator

Poecilia wingei

Endler's Livebearer

Image of Poecilia wingei

Wissenschaftliche Klassifizierung

Reich:Animalia
Stamm:Chordata
Klasse:Actinopterygii
Ordnung:Cyprinodontiformes
Familie:Poeciliidae
Gattung:Poecilia
Art:wingei
IUCN-Status:Nicht bewertet

Schnellstatistiken

SchwierigkeitEinfach
Umgebung
Süßwasser
Brackwasser
Temperatur24-29°C
pH-Wert7 - 8.5
Wasserhärte143 - 536 ppm
Lebensdauer2 Jahre
HerkunftSouth America
Erwachsenengröße2-4.5cm
ErnährungAllesfresser
TiertypFisch
TDS300 ppm
WasserströmungGeringe Strömung

Aquarienbau-Informationen

Mindestaquariengröße20L
SchwimmzoneOben, Mitte
Mindestgruppengröße4+
SauerstoffverbrauchMittel
AbfallproduktionMittel
StoffwechselrateHoch
AktivitätsniveauSehr aktiv
FütterungshäufigkeitTäglich
FutterartenFlocken, Pellets, Lebendfutter, Gemüse, Algen

Über diese Art

Grundbeschreibung
Endler-Guppys sind lebhafte Süßwasserfische aus Südamerika, die aufgrund ihrer geringen Größe, ihres friedlichen Temperaments und ihrer robusten Natur ideal für Anfänger geeignet sind. Diese energiereichen Tiere sind eng mit dem gewöhnlichen Guppy verwandt, unterscheiden sich jedoch im Verhalten und in ihrer historischen Abstammung. Sie werden für ihr aktives Schwimmverhalten geschätzt und gedeihen auch in Gesellschaftsbecken, ohne riesige Aquarien zu benötigen. Als Gruppenfische bevorzugen sie die Haltung im Schwarm, wo ihre sozialen Interaktionen und die dynamische Hierarchie am besten beobachtet werden können. Sie verbringen die meiste Zeit damit, durch die oberen und mittleren Wasserregionen zu flitzen, und stehen selten still. Ihre Ernährung ist unkompliziert, da sie Omnivoren (Allesfresser) sind und die meisten handelsüblichen Futtersorten annehmen, wobei sie auch gerne natürlichen Aufwuchs (Algen und Biofilm) auf Wasserpflanzen und Oberflächen im Aquarium abweiden. Da sie trotz ihrer zierlichen Statur sehr aktiv sind, profitieren sie von einer Umgebung, die freien Schwimmraum mit erkundbarer Bepflanzung in Einklang bringt.
Detaillierte Beschreibung

Ursprünglich aus tropischen Süßwasserregionen Südamerikas stammend, ist der Endler-Guppy eine widerstandsfähige Art, die sich an verschiedene Wasserbedingungen angepasst hat, jedoch eine deutliche Vorliebe für härteres, mineralreiches Wasser mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert zeigt. In der Wildnis bewohnen sie typischerweise langsam fließende Gewässer wie Lagunen und Bäche, was in Gefangenschaft eine Filterung mit geringer Strömung erfordert, um Erschöpfung zu vermeiden. Körperlich besitzen sie eine spindelförmige Gestalt, die auf Agilität ausgelegt ist und es ihnen ermöglicht, dichte Unterwasservegetation mühelos zu durchqueren. Sie zeichnen sich durch eine hohe Stoffwechselrate aus, was zu einem hohen Aktivitätslevel führt; diese Fische sind ständig in Bewegung, auf Nahrungssuche und in Interaktion mit Artgenossen. Folglich haben sie trotz ihrer geringen Biomasse einen stetigen Sauerstoffbedarf und produzieren eine moderate Menge an Ausscheidungen, was regelmäßige Pflege erfordert, um die Wasserwerte stabil zu halten.

Verhaltensbiologisch ist Poecilia wingei friedlich und sozial und verlässt sich zur Sicherheit und Stressreduktion auf die Gruppe. Sie besiedeln vorwiegend die oberen und mittleren Wasserschichten, wobei sie die Oberfläche zur Nahrungsaufnahme und das Mittelwasser zum Schwimmen nutzen. Ihre Ernährungsbedürfnisse spiegeln ihre omnivore Natur in der Wildnis wider, wo sie als Sekundärkonsumenten und Putzer fungieren. Um eine optimale Gesundheit im Aquarium zu gewährleisten, sollte ihre Ernährung diese Vielfalt nachahmen und aus hochwertigen Proteinen sowie pflanzlichen Bestandteilen bestehen. Sie sind eifrige Biofilm-Verzehrer und zupfen häufig an Algen auf Pflanzen und Dekoration, womit sie eine kleine nützliche Rolle bei der Beckenpflege übernehmen. Obwohl sie robust sind, profitieren sie aufgrund ihres hohen Energieniveaus eher von häufigen, kleinen Fütterungen als von großen Mahlzeiten. Aquarianer sollten eine Umgebung mit reichlich lebenden Pflanzen bieten, die sowohl als Nahrungsquelle als auch als notwendige Deckung dienen, um Sichtlinien zu unterbrechen und so sozialen Stress innerhalb der Gruppe zu reduzieren.

Wissenschaftliche Beschreibung

Taxonomisch innerhalb der Familie der Poeciilidae (Lebendgebärende Zahnkarpfen) und der Ordnung Cyprinodontiformes (Zahnkärpflinge) klassifiziert, wurde Poecilia wingei aufgrund von verhaltensbiologischen, morphologischen und genetischen Abweichungen als eigenständige Art von seinem nahen Verwandten, Poecilia reticulata, anerkannt. Die Art zeigt den klassischen spindelförmigen Bauplan, der typisch für Strahlenflosser (Actinopterygii) dieser Gattung ist und für schnelle Sprints sowie anhaltende Manövrierfähigkeit in komplexen Umgebungen optimiert ist. Ein definierendes Merkmal der Art ist der extreme Sexualdimorphismus, der nicht nur in der Färbung – wobei Männchen typischerweise Polymorphismus zeigen – sondern signifikant in Körpergröße und Morphologie offensichtlich ist. Adulte Weibchen sind erheblich größer und robuster als die schlanken Männchen.

Ökologisch fungiert Poecilia wingei als benthopelagischer Omnivore. Ihre Maulmorphologie ist oberständig, was auf eine Spezialisierung für die Nahrungsaufnahme auf verschiedenen trophischen Ebenen hinweist, einschließlich Anflugnahrung (Insekten), schwebendem Zooplankton (Lebendfutter) und benthischem Detritus oder Algen. Daten zur Umweltinteraktion legen nahe, dass sie eine Rolle beim Abbau von Biofilm spielen und so zum Nährstoffkreislauf in ihren heimischen Mikrohabitaten beitragen. Während ihr IUCN-Status noch nicht bewertet wurde („Not Evaluated“), sind die spezifischen Populationen in ihrem endemischen Verbreitungsgebiet durch Lebensraumveränderungen bedroht. In der wissenschaftlichen Gemeinschaft wird besonderes Augenmerk auf die Erhaltung der Rassenreinheit gelegt, da sie leicht mit sympatrischen oder eingeführten Poeciliiden hybridisieren, was zum Verlust der einzigartigen ethologischen und phänotypischen Merkmale führen kann, die für den echten Poecilia wingei spezifisch sind.

Zuchtbeschreibung

Die Zucht von Endler-Guppys gilt als äußerst zugänglich und gelingt oft ohne spezifisches Eingreifen, was sie zu einer der am einfachsten zu vermehrenden Arten in Gefangenschaft macht. Die wichtigste Überlegung für eine erfolgreiche Zuchtkolonie ist das Management des Geschlechterverhältnisses. Da Männchen einen extrem hohen Fortpflanzungstrieb besitzen und die Weibchen ständig bedrängen, wird dringend empfohlen, ein Verhältnis einzuhalten, bei dem die Weibchen deutlich in der Überzahl sind, typischerweise mindestens zwei oder drei Weibchen auf jedes Männchen. Diese Verteilung der Aufmerksamkeit verhindert, dass ein einzelnes Weibchen durch ständige Belästigung unter Erschöpfung oder stressbedingten Krankheiten leidet.

Der Sexualdimorphismus ist ausgeprägt, was die Identifizierung einfach macht, sobald die Fische die Geschlechtsreife erreichen. Weibchen sind deutlich größer und besitzen eine fächerförmige Afterflosse, während Männchen kleiner sind und eine modifizierte Afterflosse, das sogenannte Gonopodium, besitzen. Diese stabförmige Struktur dient dazu, Spermien direkt in das Weibchen zu übertragen, was eine innere Befruchtung ermöglicht. Als ovovivipare (lebendgebärende) Fische entwickeln sich die Eier im Körper des Weibchens und schlüpfen dort. Gegen Ende der Tragzeit wirkt das Weibchen im Bauchbereich deutlich geschwollen oder „kastenförmig“. Im Gegensatz zu vielen anderen Fischen, die Eier legen, entlässt sie voll entwickelte, freischwimmende Jungfische. Während adulte Poecilia wingei im Vergleich zu anderen Lebendgebärenden generell weniger dazu neigen, ihren Nachwuchs zu kannibalisieren, bietet das Einbringen von dichten Schwimmpflanzen oder Moos den Jungfischen kritischen Schutz und eine Quelle für Mikro-Nahrung, was höhere Überlebensraten sichert.


Druckbare Karte erstellen

Erstellen Sie eine druckbare Karte für dieses Tier zur Anzeige in Ihrem Geschäft oder Aquarium. Die Karte enthält einen QR-Code für schnellen Zugriff auf weitere Informationen.

Karte erstellen

Verwandte Arten

  • Poecilia latipinna

    Poecilia latipinna

  • Poecilia reticulata

    Poecilia reticulata

  • Poecilia sphenops

    Poecilia sphenops

  • Poecilia velifera

    Poecilia velifera

  • Poecilia chica

    Poecilia chica

  • Poecilia butleri

    Poecilia butleri

  • Poecilia mexicana

    Poecilia mexicana