Lobelia cardinalis
Cardinal Flower

Wissenschaftliche Klassifizierung
Reich:Plantae
Stamm:Tracheophytes
Klasse:Magnoliopsida
Ordnung:Asterales
Familie:Campanulaceae
Gattung:Lobelia
Art:cardinalis
IUCN-Status:Nicht gefährdet
Schnellstatistiken
SchwierigkeitMittel
Umgebung
Süßwasser
Temperatur20-26°C
pH-Wert6 - 8
Wasserhärte36 - 129 ppm
WachstumModerate
BeleuchtungMittel - Hoch
Max. Höhe10-40cm
PlatzierungMittelgrund
CO2-AnforderungenMittel
WasserströmungGeringe Strömung
Aquarienbau-Informationen
Max. Höhe10-40 cm
PlatzierungMittelgrund
BeleuchtungMittel - Hoch
WachstumModerate
CO2-AnforderungenMittel
WasserströmungGeringe Strömung
SubstratBoden, Sand, Kies
Befestigungsmethodesubstrate
SauerstoffproduktionMittel
AbfallreduktionMittel
Über diese Art
Grundbeschreibung
Diese auffällige Pflanze, oft als Blickfang verwendet, ist bekannt für ihr lebhaftes vertikales Wachstum und kann sowohl submers in Aquarien als auch emers kultiviert werden. Es handelt sich um eine wurzelnde Art, die am besten im Mittelgrund eines Aquariums platziert wird, wo ihre aufrechte Form einen schönen Mittelpunkt schaffen kann. Obwohl sie an eine Reihe von Standard-Süßwasserbedingungen anpassungsfähig ist, stellt sie eine moderate Herausforderung dar, was sie zu einer lohnenden Wahl für Aquarianer mit einiger Erfahrung macht. Um zu gedeihen, benötigt sie eine gute Beleuchtung und eine nährstoffreiche Umgebung. Da sie ruhiges Wasser bevorzugt, sollte sie nicht in der Nähe des direkten Ausflusses von Filtern oder Strömungspumpen gepflanzt werden. Ihr Wachstum ist stetig, aber nicht übermäßig schnell, sodass sie kein ständiges Stutzen erfordert. Während sie wächst, hilft diese Pflanze, die Wasserqualität zu verbessern, indem sie überschüssige Nährstoffe aufnimmt und zum Sauerstoffgehalt im Becken beiträgt, was sie zu einer sowohl schönen als auch funktionalen Ergänzung macht.
Detaillierte Beschreibung
Diese Art ist eine ausgezeichnete Wahl, um dem Mittelgrund eines bepflanzten Beckens vertikale Struktur und Farbe zu verleihen, und wird im Aquascaping sehr geschätzt. Ihr Pflegeaufwand gilt als mittelschwer, hauptsächlich aufgrund ihrer Anforderungen an Beleuchtung und Kohlendioxid. Obwohl sie in Low-Tech-Setups überleben kann, wird ihr Wachstum langsam und weniger kompakt sein. Für optimale Gesundheit und Aussehen ist eine mittlere bis hohe Beleuchtung unerlässlich, um zu verhindern, dass die Pflanze sparrig wächst, und um dichten Blattwuchs zu fördern. Eine zusätzliche CO₂-Zufuhr wird dringend empfohlen, da sie die Wachstumsrate und die allgemeine Vitalität erheblich steigert. Diese Pflanze ist sehr anpassungsfähig an die Wasserchemie und toleriert ein breites Spektrum an pH- und Härtegraden, was sie mit einer Vielzahl von Beckenkonfigurationen kompatibel macht, ohne dass umfangreiche Wasseranpassungen erforderlich sind. Sie gedeiht bei stabilen, warmen, tropischen Temperaturen. Als wurzelnde Pflanze bezieht sie einen erheblichen Teil ihrer Nährstoffe aus dem Bodengrund. Das Einpflanzen in einen speziellen Aquarienbodengrund oder das Anreichern eines Sand- oder Kiesbodens mit Wurzeldünger-Tabs schafft die Grundlage für eine robuste Entwicklung. Zusätzlich zur Nährstoffaufnahme über den Bodengrund profitiert sie auch von einer regelmäßigen Düngung mit Flüssigdüngern, um essenzielle Mikro- und Makronährstoffe zuzuführen. Ihre moderate Wachstumsgeschwindigkeit macht sie im Vergleich zu schnell wachsenden Stängelpflanzen relativ pflegeleicht, und ihre Fähigkeit, Nitrate und Phosphate aus der Wassersäule aufzunehmen, trägt positiv zum Ökosystem des Aquariums bei.
Wissenschaftliche Beschreibung
Als Mitglied der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) ist diese Art eine blühende, krautige, mehrjährige Pflanze, die in weiten Teilen Amerikas heimisch ist. In ihrem natürlichen Lebensraum findet man sie häufig in Uferzonen, wo sie an den Ufern von Bächen, Flüssen und in sumpfigen Gebieten wächst, was ihre Fähigkeit erklärt, sowohl emers als auch submers zu gedeihen. Ihr Erhaltungszustand wird als „nicht gefährdet“ (Least Concern) eingestuft, was auf eine stabile und weit verbreitete Wildpopulation hindeutet. Morphologisch weist die Pflanze je nach Umgebung unterschiedliche Merkmale auf. Bei submerser Kultivierung zeigt sie sich typischerweise als aufrechter Stängel mit wechselständig angeordneten Blättern. Die Blattform kann variieren, ist aber im Allgemeinen einfach und eiförmig bis lanzettlich. Wenn sie emers wachsen darf, wird ihre Struktur fester, die Blätter können sich verdunkeln und sie wird schließlich ihre charakteristische endständige Blütentraube hervorbringen, ein Schlüsselmerkmal ihres Fortpflanzungszyklus. Als Tracheophyt (Gefäßpflanze) besitzt sie ein Gefäßsystem für den Transport von Wasser und Nährstoffen, das es ihr ermöglicht, eine beträchtliche Höhe zu erreichen. Ihre Physiologie ist gut an ein bepflanztes Aquarium angepasst; sie betreibt Photosynthese mit mäßiger Rate und trägt so zum Gehalt an gelöstem Sauerstoff bei. Ihr Bedarf an mittleren Mengen an CO₂ und Nährstoffen spiegelt ihre Stoffwechselprozesse wider, die eine konstante Versorgung mit Kohlenstoff und anderen Elementen zum Aufbau von Biomasse erfordern. Ihr Wurzelsystem ist faserig und dient als primäre Methode zur Verankerung und Nährstoffaufnahme aus dem Bodengrund, was sie zu einer echten wurzelnden Wasserpflanze und nicht zu einem Epiphyten macht.
Fortpflanzungsbeschreibung
Die Vermehrung dieser Pflanze ist ein relativ unkomplizierter Prozess mit einer moderaten Erfolgsquote, was sie für die meisten Hobby-Aquarianer zugänglich macht. Sie kann sich bei emerser Haltung geschlechtlich durch Samen vermehren, aber die gebräuchlichste und praktischste Methode im Aquarium ist die ungeschlechtliche Vermehrung durch Stängelstecklinge. Wählen Sie zunächst einen gesunden, hohen Stängel der Mutterpflanze aus und schneiden Sie mit einer scharfen Aquascaping-Schere den oberen Teil ab. Stellen Sie dabei sicher, dass der Steckling mehrere Zentimeter lang ist und mehrere gesunde Blätter hat. Nach dem Schnitt entfernen Sie die Blätter vom unteren Zentimeter des neuen Stecklings, um zu verhindern, dass sie unter dem Bodengrund verrotten. Der vorbereitete Steckling kann dann direkt in den Bodengrund gepflanzt werden, wobei um ihn herum genügend Platz gelassen werden sollte, um eine ausreichende Licht- und Wasserzufuhr zu gewährleisten. Für eine erfolgreiche Vermehrung sind die Umgebungsbedingungen entscheidend. Die neuen Stecklinge wurzeln und wachsen am besten unter den gleichen Bedingungen wie die Mutterpflanze: mittlere bis hohe Beleuchtung, ein nährstoffreicher Bodengrund und stabile Wasserparameter. Die Zugabe von CO₂ beschleunigt die Bewurzelung und die Entwicklung neuer Blätter erheblich. Einmal gepflanzt, können die Stecklinge eine kurze Anpassungsphase durchlaufen. Eine konstante Pflege während dieser Zeit ist für ihre Etablierung entscheidend. Um ein dichtes, buschiges Aussehen zu erzeugen, können die abgeschnittenen Triebe in einer Gruppe neu gepflanzt werden. Regelmäßiges Stutzen der Spitzen der Mutterpflanzen liefert nicht nur Material für die Vermehrung, sondern regt auch die unteren Teile an, neue Seitentriebe zu bilden, was zu einem volleren Wachstum führt.
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