Oryzias woworae
Daisy's Ricefish

Wissenschaftliche Klassifizierung
Schnellstatistiken
Aquarienbau-Informationen
Über diese Art
Grundbeschreibung
Detaillierte Beschreibung
Oryzias woworae, allgemein bekannt als Daisys Reisfisch oder Woworas Reisfisch, ist eine kleine, faszinierende Art, die aus Asien stammt. Ihre natürlichen Lebensräume bestehen aus langsam fließenden, klaren Süßwassergewässern, die im Aquarium nachgebildet werden sollten, um ihr Wohlbefinden zu gewährleisten. Eine erfolgreiche Einrichtung für diese Fische umfasst ein Aquarium mit geringer Wasserströmung, was durch den Einsatz eines sanften Schwammfilters oder durch die Drosselung des Auslasses eines Topf- oder Anhängefilters erreicht werden kann. Obwohl sie in kleineren Becken gehalten werden können, wird ein längeres Aquarium bevorzugt, um einem aktiven Schwarm ausreichend Schwimmraum zu bieten. Eine dichte Bepflanzung, insbesondere mit Schwimmpflanzen und feinfiedriger Vegetation, ahmt ihre natürliche Umgebung nach, bietet Sicherheit und Oberflächen zum Abweiden, da sie bekanntermaßen Biofilm fressen.
Die Wasserparameter sollten stabil gehalten werden, obwohl diese Art anpassungsfähig an einen moderaten pH- und Härtebereich ist. Als reiner Süßwasserfisch sollte jeglicher Salzgehalt vermieden werden. Der kritischste Aspekt ihrer Unterbringung ist eine dicht schließende Abdeckung, da ihre aktive, oberflächenorientierte Natur sie anfällig für Sprünge macht. Ihr Sozialverhalten ist ein Schlüsselaspekt ihrer Pflege; sie sind echte Schwarmfische und sollten in einer Gruppe von mindestens acht Tieren gehalten werden, wobei größere Gruppen sehr vorteilhaft sind. Ein richtiger Schwarm reduziert nicht nur Stress, sondern fördert auch dynamischere und natürlichere Interaktionen. In einer Gemeinschaftshaltung sind sie friedlich und sollten nur mit anderen kleinen, sanftmütigen Arten vergesellschaftet werden, die sie nicht einschüchtern oder beim Futter verdrängen. Ihre Ernährung ist omnivor und sollte abwechslungsreich sein. Hochwertige Mikro-Pellets oder zerriebenes Flockenfutter können als Grundnahrung dienen, regelmäßig ergänzt durch Frost- und Lebendfutter, um optimale Gesundheit und Färbung zu fördern. Mit einem relativ geringen Stoffwechsel und einer geringen Abfallproduktion ist ihre Auswirkung auf die biologische Belastung minimal, aber eine konsequente Aufrechterhaltung der Wasserqualität ist dennoch für ihre langfristige Gesundheit und das Erreichen ihrer typischen Lebensdauer von größter Bedeutung.
Wissenschaftliche Beschreibung
Oryzias woworae ist eine validierte Art innerhalb der Familie Adrianichthyidae, die zur Ordnung Beloniformes gehört. Ihre taxonomische Klassifikation ist wie folgt: Reich Animalia (Tiere), Stamm Chordata (Chordatiere), Klasse Actinopterygii (Strahlenflosser) und Gattung Oryzias. Als Mitglied der Gattung der 'Reisfische' weist sie viele der charakteristischen Merkmale dieser Gruppe auf, darunter eine geringe Endgröße und eine Vorliebe für ein oberflächennahes Leben.
Morphologisch besitzt O. woworae einen spindelförmigen oder torpedoförmigen Körperbau. Diese stromlinienförmige Gestalt ist eine Anpassung an ihr aktives Schwimmverhalten und ihre Manövrierfähigkeit in der oberen Wassersäule. Physiologisch zeichnet sie sich durch einen geringen Stoffwechsel, einen niedrigen Sauerstoffverbrauch und folglich eine geringe Abfallproduktion aus, was ihr in einer Haltungsumgebung einen bescheidenen Faktor der biologischen Belastung verleiht. Es handelt sich um eine stenohaline Süßwasserart mit einer sehr geringen Toleranz gegenüber Salinität, die bei tropischen Temperaturen gedeiht. Ihre Anpassungsfähigkeit an einen Bereich von pH- und Wasserhärtewerten deutet darauf hin, dass sie aus Lebensräumen mit saisonalen Schwankungen stammen könnte. Ihre Ernährung wird als omnivor eingestuft, und in ihrer natürlichen Ökologie ernährt sie sich wahrscheinlich von Zooplankton, kleinen Wirbellosen, Insektenlarven und Aufwuchs oder Biofilm. Dieser Verzehr von Biofilm ist eine bemerkenswerte ökologische Interaktion. Der Erhaltungszustand der Art wird auf der Roten Liste der IUCN als 'Vulnerable' (gefährdet) eingestuft. Diese Einstufung weist auf ein hohes Aussterberisiko in der Wildnis hin, was die Bedeutung des Verständnisses ihrer Biologie und der Etablierung nachhaltiger Zuchtpopulationen in Gefangenschaft für die Ex-situ-Erhaltung und zur Verringerung des Drucks auf die Wildpopulationen unterstreicht.
Zuchtbeschreibung
Die Zucht von Oryzias woworae ist ein Projekt von mittlerem Schwierigkeitsgrad, das für den engagierten Aquarianer gut realisierbar ist. Der Prozess beginnt mit der Konditionierung einer gesunden Gruppe erwachsener Tiere. Um das Laichen zu fördern, sollte eine reichhaltige Ernährung mit Lebend- und Frostfutter angeboten werden. Ein empfohlenes Verhältnis für eine Zuchtgruppe ist zwei bis drei Weibchen pro Männchen, was die Laichaktivitäten verteilt und den Stress für einzelne Weibchen reduziert. Der Geschlechtsdimorphismus ist subtil, aber erkennbar; Männchen zeigen typischerweise Verlängerungen an Rücken- und Afterflosse und können eine intensivere Färbung aufweisen, besonders beim Imponieren vor den Weibchen. Weibchen erscheinen, insbesondere wenn sie laichreif sind, im Bauchbereich fülliger und runder.
Diese Art gehört zur Gruppe der 'Eier anheftenden' Reisfische. Nach einem Laichvorgang trägt das Weibchen ein Bündel anhaftender Eier für mehrere Stunden in der Nähe ihrer Genitalpapille, bevor es sie auf einer geeigneten Oberfläche abstreift. Daher sollte das Zuchtbecken mit feinfiedrigen Pflanzen wie Javamoos oder Cabomba oder mit künstlichen Laichmopps aus Acrylgarn ausgestattet sein. Diese Mopps dienen als ideales, leicht zu entfernendes Medium für die Eiersammlung. Um die Ausbeute an Jungfischen zu maximieren, sollte das Laichmedium mit den anhaftenden Eiern in ein separates, spezielles Aufzuchtbecken überführt werden. Dieses Becken sollte Wasser aus dem Hauptaquarium enthalten und mit einem sanften Schwammfilter ausgestattet sein, um eine Sauerstoffversorgung ohne schädliche Strömung zu gewährleisten. Die Eier schlüpfen typischerweise nach ein bis zwei Wochen, abhängig von der Wassertemperatur. Sobald die Jungfische freischwimmend sind und ihre Dottersäcke vollständig aufgezehrt haben, müssen sie mit mikroskopisch kleiner Nahrung gefüttert werden. Infusorien, flüssiges und pulverförmiges Aufzuchtfutter sind ausgezeichnete anfängliche Optionen. Wenn sie in der ersten Woche wachsen, können sie auf größere Futtersorten wie lebende Essigälchen und frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien umgestellt werden. Die Aufrechterhaltung einer tadellosen Wasserqualität durch kleine, häufige Wasserwechsel ist für das Überleben und die gesunde Entwicklung der empfindlichen Jungfische von entscheidender Bedeutung.
Druckbare Karte erstellen
Erstellen Sie eine druckbare Karte für dieses Tier zur Anzeige in Ihrem Geschäft oder Aquarium. Die Karte enthält einen QR-Code für schnellen Zugriff auf weitere Informationen.