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Giuris margaritaceus

Snakehead Gudgeon

Image of Giuris margaritaceus

Wissenschaftliche Klassifizierung

Reich:Animalia
Stamm:Chordata
Klasse:Actinopterygii
Ordnung:Gobiiformes
Familie:Eleotridae
Gattung:Giuris
Art:margaritaceus
IUCN-Status:Nicht gefährdet

Schnellstatistiken

SchwierigkeitSchwer
Umgebung
Süßwasser
Brackwasser
Temperatur22-28°C
pH-Wert6.5 - 8
Wasserhärte90 - 350 ppm
Lebensdauer5 Jahre
HerkunftIndo-Pacific
Erwachsenengröße20-25cm
ErnährungFleischfresser
TiertypFisch
TDS500 ppm
WasserströmungMittlere Strömung

Aquarienbau-Informationen

Mindestaquariengröße200L
SchwimmzoneMitte, Unten
SauerstoffverbrauchMittel
AbfallproduktionHoch
StoffwechselrateMittel
AktivitätsniveauMäßig
FütterungshäufigkeitTäglich
FutterartenLebendfutter, Frostfutter, Sinkende Pellets

Über diese Art

Grundbeschreibung
Die Schlangenkopfgrundel, heimisch im Indopazifik, ist ein robuster und faszinierender Fisch, der für seine räuberische Natur und seine charakteristische schlangenähnliche Kopfform bekannt ist. Sie ist eine einzelgängerische und territoriale Art, was sie zu einer schlechten Wahl für typische Gesellschaftsaquarien macht. Als Fleischfresser sollte ihre Ernährung aus fleischhaltiger Nahrung wie Lebend- oder Frostfutter bestehen, ergänzt durch hochwertiges sinkendes Pelletfutter. Dieser Fisch bewohnt hauptsächlich die mittlere und untere Ebene des Aquariums, wo man ihn auf dem Bodengrund ruhend oder aktiv jagend beobachten kann. Aufgrund ihrer anspruchsvollen Pflegeanforderungen und spezifischen Umweltbedürfnisse ist sie am besten für erfahrene Aquarianer geeignet, die ein speziell eingerichtetes Becken bereitstellen können. Zukünftige Halter sollten sich ihrer Neigung zum Graben bewusst sein, was Pflanzen entwurzeln kann, weshalb robuste oder getopfte Pflanzen empfohlen werden. Sie ist auch als Springerin bekannt, daher ist eine sicher sitzende Abdeckung unerlässlich, um ein Entkommen aus dem Becken zu verhindern. Diese Art bevorzugt eine moderate Strömung und stabile Wasserbedingungen, um zu gedeihen. Obwohl sie sich an reines Süßwasser anpassen kann, gedeiht sie prächtig in leichtem Brackwasser, das ihren natürlichen Lebensraum genauer nachahmt. Ihre erhebliche Abfallproduktion erfordert ein leistungsstarkes Filtersystem, um die Wasserqualität aufrechtzuerhalten.
Detaillierte Beschreibung

Die Schlangenkopfgrundel, Giuris margaritaceus, ist ein faszinierendes Raubtier, dessen Haltung in Gefangenschaft stark von ihrem natürlichen Lebensraum geprägt ist. Ursprünglich aus den Brackwassergebieten des Indopazifiks stammend, findet man diese Art typischerweise in Ästuaren, Mangrovensümpfen und den Unterläufen von Flüssen mit mäßiger Strömung. Die Nachbildung dieser Bedingungen ist für ihre langfristige Gesundheit von größter Bedeutung. Ein großes Aquarium ist nicht verhandelbar, nicht nur um ihrer beträchtlichen Endgröße gerecht zu werden, sondern auch um ihre territorialen Instinkte zu bewältigen. Sie wird am besten einzeln gehalten, da sie keine Artgenossen duldet und jeden Fisch, der klein genug ist, um in ihr Maul zu passen, als potenzielle Mahlzeit ansieht. Wenn eine Vergesellschaftung versucht wird, müssen die Mitbewohner deutlich größer und robuster sein und andere Wasserschichten bewohnen.

Die Gestaltung der idealen Umgebung beginnt mit dem Wasser. Obwohl sie eine Reihe von Parametern toleriert, gedeiht diese Art in leichten Brackwasserbedingungen. Die Aufrechterhaltung eines stabilen, niedrigen Salzgehalts sowie einer konstanten Temperatur und eines konstanten pH-Werts fördert eine optimale Gesundheit und Färbung. Eine mäßige Wasserströmung sollte erzeugt werden, um die sanften Strömungen ihrer heimatlichen Gewässer zu simulieren. Die Aquarieneinrichtung sollte einen weichen, sandigen Bodengrund aufweisen, um ihrem natürlichen Grabverhalten ohne Verletzungsgefahr entgegenzukommen. Dieser Wühl-Instinkt bedeutet, dass empfindliche Pflanzen wahrscheinlich nicht überleben werden; entscheiden Sie sich stattdessen für robuste Arten wie Anubias oder Javafarn, die an Treibholz befestigt sind, oder ziehen Sie getopfte Pflanzen in Betracht. Ausreichende Versteckmöglichkeiten, geschaffen durch Steine, Höhlen und Treibholz, sind entscheidend, damit sich der Fisch sicher fühlt und sein Revier etabliert.

Als opportunistischer Fleischfresser benötigt die Schlangenkopfgrundel eine proteinreiche Ernährung. Ein abwechslungsreiches Angebot an Lebendfutter wie Regenwürmern und Garnelen sowie Frostfutter wie Gambas und Stinten hält sie gut ernährt. Proteinreiches sinkendes Pelletfutter kann ebenfalls zur Ergänzung ihrer Ernährung verwendet werden. Sie sollte täglich gefüttert werden, es ist jedoch darauf zu achten, sie nicht zu überfüttern, da diese Art eine hohe Menge an Abfällen produziert. Diese hohe biologische Belastung, ein Ergebnis ihrer Größe und ihres Stoffwechsels, erfordert ein leistungsstarkes und effizientes Filtersystem. Regelmäßige, großvolumige Wasserwechsel sind unerlässlich, um die Nitratwerte niedrig zu halten und eine saubere Umgebung zu gewährleisten. Schließlich muss das Aquarium aufgrund ihrer gut dokumentierten Fähigkeit zu entkommen jederzeit mit einer dicht schließenden und beschwerten Abdeckung ausgestattet sein.

Wissenschaftliche Beschreibung

Giuris margaritaceus ist eine validierte Art aus der Familie der Eleotridae, allgemein bekannt als Schläfergrundeln. Es ist wichtig, Eleotridae von den echten Grundeln der Familie Gobiidae zu unterscheiden; ein wesentlicher morphologischer Unterschied besteht darin, dass Schläfergrundeln zwei getrennte Bauchflossen besitzen, während bei echten Grundeln die Bauchflossen zu einer saugnapfartigen Scheibe verwachsen sind. Ihre Gattung, Giuris, umfasst mehrere eng verwandte Arten im gesamten Indopazifik, was historisch oft zu Fehlidentifikationen geführt hat.

Der Körper von G. margaritaceus ist fusiform—torpedoförmig und seitlich abgeflacht—eine Anpassung, um in mäßiger Strömung zu manövrieren und die Position zu halten. Ihr Trivialname leitet sich von ihrem dorsal abgeflachten Kopf und dem großen, endständigen Maul ab, welche charakteristisch für einen benthischen Lauerjäger sind. Diese Morphologie ermöglicht es ihr, auf oder nahe dem Substrat zu lauern und schnell nach vorbeiziehender Beute wie kleinen Fischen und Krebstieren zu schnappen. Ihre Ernährung in situ bestätigt ihre karnivore und räuberische ökologische Rolle als Mesoprädator in ihrem Ökosystem.

Ökologisch gesehen ist die Schlangenkopfgrundel eine euryhaline Art, die eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber einem breiten Spektrum an Salzgehalten aufweist. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Süßwasserbächen bis hin zu reinen Brackwasser-Ästuaren und Mangrovensystemen. Diese Anpassungsfähigkeit ist eine wichtige Überlebensstrategie in gezeitenbeeinflussten Umgebungen, in denen der Salzgehalt täglich schwankt. Physiologisch gesehen entsprechen ihr mittlerer Sauerstoffverbrauch und ihre hohe Abfallproduktion einer mäßig aktiven Stoffwechselrate, die für ein Raubtier ihrer Größe angemessen ist. Ihr Status auf der Roten Liste der IUCN als „Nicht gefährdet“ (Least Concern, LC) spiegelt eine weite Verbreitung und eine stabile, widerstandsfähige Population wider, die derzeit keinen größeren ökologischen Bedrohungen ausgesetzt ist. Der Artname margaritaceus ist lateinisch für „perlenartig“, was sich auf die irisierenden Flecken beziehen könnte, die manchmal auf den Schuppen und dem Kiemendeckel (Operculum) von ausgewachsenen Exemplaren beobachtet werden – ein Merkmal, das auf Gesundheit und Umweltbedingungen hinweisen kann.

Zuchtbeschreibung

Die Vermehrung der Schlangenkopfgrundel im Heimaquarium gilt als außerordentlich schwierig und gelingt nur selten, da sie spezielle Bedingungen erfordert, die schwer nachzubilden sind. Diese Art hat einen komplexen Lebenszyklus, und eine erfolgreiche Fortpflanzung ist stark von Umweltauslösern abhängig, die natürliche saisonale Veränderungen nachahmen.

Bei einem gezielten Zuchtversuch ist ein einzelnes, festes Paar (1 Männchen zu 1 Weibchen) das empfohlene Verhältnis, um territoriale Aggressionen zu vermeiden. Die Unterscheidung der Geschlechter kann subtil sein; typischerweise können Männchen eine intensivere Färbung aufweisen und etwas größer oder schlanker als die Weibchen sein. Ein laichbereites Weibchen erscheint oft merklich fülliger im Bauchbereich, da es sich mit Eiern füllt. Die Konditionierung des Paares über mehrere Wochen ist ein entscheidender erster Schritt. Dies beinhaltet eine Ernährung, die reich an proteinreichem Lebend- und Frostfutter ist, um sie in Laichstimmung zu bringen.

Die Fortpflanzungsstrategie ist die eines substratlaichenden Offenbrüters. Ein spezielles Zuchtaquarium sollte mit einem sandigen Substrat und zahlreichen potenziellen Laichplätzen eingerichtet werden, wie z. B. flachen Steinen, Schieferplatten oder der Innenseite von PVC-Rohren oder Höhlen. Die größte Herausforderung ist die Simulation der natürlichen Fortpflanzungsauslöser. Das Ablaichen wird wahrscheinlich durch Änderungen der Wasserparameter, insbesondere des Salzgehalts, ausgelöst. Es wird angenommen, dass diese Fische amphidrom sind, was bedeutet, dass sie in leicht salzhaltigem oder Süßwasser laichen, woraufhin aus den Eiern Larven schlüpfen. Das Männchen wählt und säubert typischerweise einen Laichplatz, wirbt um das Weibchen und bewacht dann nach der Befruchtung das Gelege mit den anhaftenden Eiern, indem es ihnen Sauerstoff zufächelt und Pilzbefall verhindert.

Nach dem Schlüpfen beginnt die eigentliche Schwierigkeit. Die mikroskopisch kleinen Larven (Fischbrut) sind pelagisch und würden in der Natur stromabwärts in eine vollständig marine Umgebung gespült werden, um sich zu entwickeln. Daher müssen die Larven sorgfältig eingesammelt und in ein separates Becken mit vollem marinen Salzgehalt überführt werden. Die Fütterung der Brut ist die nächste Hürde, da sie für gängiges Futter wie Baby-Artemia zu klein sind. Sie benötigen eine anfängliche Diät aus mikroskopisch kleinen Organismen wie gezüchteten Rädertierchen und anderen marinen Infusorien. Wenn die Larven wachsen und eine Metamorphose zu postlarvalen Jungtieren durchlaufen, können sie allmählich an größere Nahrung wie frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien gewöhnt werden. Der letzte, entscheidende Schritt ist die langsame und schrittweise Akklimatisierung der Jungfische von marinem Salzgehalt zurück zu den für erwachsene Tiere geeigneten Brack- oder Süßwasserbedingungen. Dieser komplizierte Prozess macht die Zucht zu einem Projekt nur für die engagiertesten und erfahrensten Aquarianer.


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