Celestichthys choprae
Glowlight Rasbora

Wissenschaftliche Klassifizierung
Schnellstatistiken
Aquarienbau-Informationen
Über diese Art
Grundbeschreibung
Detaillierte Beschreibung
Der Glühlichtrasbora, ein Mitglied der Familie Danionidae, ist eine dynamische und faszinierende Art für den engagierten Aquarianer. Er stammt aus Flusssystemen in Asien, und sein natürlicher Lebensraum besteht aus klarem, fließendem Süßwasser. Um dies nachzubilden, sollte eine Aquarieneinrichtung reichlich freien Schwimmraum in Kombination mit einer mäßigen Wasserströmung bieten, was durch entsprechend dimensionierte Filter oder Strömungspumpen erreicht werden kann. Als Schwarmfisch ist sein Sozialverhalten ein zentraler Aspekt seiner Pflege. Die Haltung in einer Gruppe ist nicht optional, sondern für sein Wohlbefinden unerlässlich. Ein richtiger Schwarm reduziert Stress, fördert natürliche Verhaltensweisen und zeigt ihre interaktive Dynamik. Wenn sie allein oder in zu kleinen Gruppen gehalten werden, können sie scheu und zurückgezogen werden.
Dieser Fisch besiedelt hauptsächlich die oberen und mittleren Schichten der Wassersäule. Seine ständige, schnelle Schwimmweise macht ihn zu einem ausgezeichneten 'Beifisch' (engl. dither fish), da seine sichtbare Aktivität dazu beitragen kann, zurückhaltendere Beckenmitbewohner zu ermutigen, sich hervorzuwagen. Seine Ernährung ist omnivor, und ein abwechslungsreicher Futterplan ist für seine Gesundheit und Langlebigkeit entscheidend. Ein hochwertiges Flocken- oder Mikrogranulatfutter sollte die Grundlage bilden, regelmäßig ergänzt durch Frost- oder Lebendfutter, um wichtige Nährstoffe und Abwechslung zu bieten. Die Fütterung sollte einmal täglich erfolgen. Physiologisch gesehen haben sie eine mittlere Stoffwechselrate. Trotz ihrer hohen Aktivität haben sie einen relativ geringen Sauerstoffbedarf und produzieren minimale Abfallstoffe, was zu einer geringen biologischen Belastung des Filtersystems des Aquariums führt. Dennoch sind stabile Wasserwerte und sauberes Wasser für diese Art mit moderatem Pflegeaufwand von entscheidender Bedeutung. Ein eingefahrenes, gut gepflegtes Aquarium ist notwendig, damit sie ihre potenzielle Lebensdauer von bis zu fünf Jahren erreichen können.
Wissenschaftliche Beschreibung
Celestichthys choprae ist ein kleiner Süßwasserfisch aus der Ordnung der Cypriniformes (Karpfenartige) und der Familie der Danionidae (Bärblinge). Taxonomisch als eigenständige Art validiert, stammt er aus spezifischen Süßwasserlebensräumen in Asien. Sein Erhaltungszustand ist laut IUCN 'gefährdet' (Vulnerable), was Bedenken hinsichtlich seiner Populationen im natürlichen Verbreitungsgebiet hervorhebt und die Bedeutung nachhaltiger Entnahmepraktiken und Nachzuchtbemühungen in Gefangenschaft unterstreicht. Morphologisch weist C. choprae eine fusiforme (spindelförmige) Körperform auf. Diese klassische, torpedoförmige Struktur ist eine evolutionäre Anpassung an seinen aktiven Lebensstil, die den Strömungswiderstand minimiert und eine effiziente, schnelle Bewegung durch die Wassersäule ermöglicht, insbesondere in flussähnlichen Umgebungen mit mäßiger Strömung.
Physiologisch ist diese Art an eine reine Süßwasserexistenz angepasst und hat eine sehr geringe Toleranz gegenüber Salinität (Salzgehalt). Sie gedeiht in einem spezifischen Bereich von Wasserhärte und pH-Wert. Ihr Stoffwechsel wird als mittel eingestuft, und obwohl sie ein sehr aktiver Schwimmer ist, ist ihr Sauerstoffverbrauch gering. Dementsprechend ist auch ihre Abfallproduktion gering, was ihr bei der Berechnung des Aquarienbesatzes einen minimalen Faktor für die biologische Belastung verleiht. Ökologisch fungiert sie als Mikro-Räuber und Weidegänger, was dem Profil eines Allesfressers entspricht, der kleine Wirbellose, Zooplankton und Algen konsumiert. In einer kontrollierten Umgebung kann ihre Ernährung mit einer Vielzahl von Fertig-, Frost- und Lebendfutter nachgebildet werden. Als Schwarmfisch ist ihr Verhalten untrennbar mit der Gruppendynamik verbunden, und sie besiedelt die oberen und mittleren pelagischen Zonen ihrer Umgebung. Das Verständnis dieser wissenschaftlichen Parameter ist entscheidend für ihre erfolgreiche Haltung und für potenzielle Ex-situ-Erhaltungszuchtprogramme.
Zuchtbeschreibung
Die Zucht des Glühlichtrasboras gilt als mäßig schwieriges Unterfangen und ist somit ein lohnendes Projekt für den entschlossenen Aquarianer. Diese Art ist ein Freilaicher, eine Fortpflanzungsstrategie, bei der das Weibchen seine Eier ins Wasser oder an Pflanzen abgibt, die dann vom Männchen befruchtet werden. Um das Ablaichen zu fördern, wird ein separates Zuchtbecken dringend empfohlen. Dieses Becken sollte mit Wasserwerten eingerichtet werden, die sich am weicheren und saureren Ende ihres akzeptablen Bereichs befinden. Die Zugabe von feinfiedrigen Pflanzen wie Moosen oder künstlichen Laichmopps ist entscheidend, da diese eine Anhaftungsfläche für die klebrigen Eier bieten und einen gewissen Schutz gewähren.
Eine Gruppe gut konditionierter Fische, möglichst mit einem höheren Männchen- als Weibchenanteil, sollte in das Zuchtbecken eingesetzt werden. Die Konditionierung beinhaltet die Fütterung der potenziellen Elterntiere mit einer hochwertigen, proteinreichen Ernährung aus Lebend- und Frostfutter über mehrere Wochen, um sie auf die Strapazen der Fortpflanzung vorzubereiten. Das Ablaichen wird oft durch kleine, häufige Wasserwechsel mit leicht kühlerem Wasser ausgelöst. Die Fische streuen ihre Eier typischerweise zwischen den bereitgestellten Medien, oft in den frühen Morgenstunden. Es ist entscheidend, die Elterntiere sofort nach dem Ablaichen aus dem Zuchtbecken zu entfernen, da sie keine Brutpflege betreiben und bereitwillig ihren eigenen Laich fressen. Die Eier schlüpfen nach einer kurzen Inkubationszeit. Die frisch geschlüpften Jungfische sind winzig und benötigen anfangs mikroskopisch kleine Nahrung wie Infusorien oder im Handel erhältliches flüssiges Aufzuchtfutter. Wenn sie in der ersten Woche wachsen, können sie allmählich auf größeres Futter wie frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien und pulverisiertes Aufzuchtfutter umgestellt werden. Die Aufrechterhaltung einer tadellosen Wasserqualität ist während der Aufzucht der Jungfische von größter Bedeutung, da sie extrem empfindlich auf Schwankungen und Schadstoffe reagieren.
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