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Auchenoglanis occidentalis

Giraffe Catfish

Image of Auchenoglanis occidentalis

Wissenschaftliche Klassifizierung

Reich:Animalia
Stamm:Chordata
Klasse:Actinopterygii
Ordnung:Siluriformes
Familie:Claroteidae
Gattung:Auchenoglanis
Art:occidentalis
IUCN-Status:Nicht gefährdet

Schnellstatistiken

SchwierigkeitMittel
Umgebung
Süßwasser
Temperatur21-27°C
pH-Wert6.5 - 8
Wasserhärte89 - 357 ppm
Lebensdauer20 Jahre
HerkunftAfrica
Erwachsenengröße50-80cm
ErnährungAllesfresser
TiertypFisch
TDS400 ppm
WasserströmungMittlere Strömung

Aquarienbau-Informationen

Mindestaquariengröße1000L
SchwimmzoneUnten
Mindestgruppengröße1+
SauerstoffverbrauchMittel
AbfallproduktionHoch
StoffwechselrateMittel
AktivitätsniveauMäßig
FütterungshäufigkeitTäglich
FutterartenSinkende Pellets, Frostfutter, Lebendfutter, Waffeln

Über diese Art

Grundbeschreibung
Der Giraffenwels ist ein sanfter Riese aus Afrika, der für seine markante Schnauze bekannt ist und eine einzigartige Wahl für Besitzer von ausreichend großen Süßwassersystemen darstellt. Während sie häufig als kleine Jungtiere mit attraktiver Musterung verkauft werden, müssen potenzielle Halter verstehen, dass diese Art schnell zu einem massiven Tier heranwächst, das einen erheblichen Platzbedarf im Aquarium hat. Es sind von Natur aus friedliche Bodenbewohner, die einen Großteil ihrer Zeit damit verbringen, den Bodengrund nach Nahrung zu durchwühlen. Aufgrund ihrer immensen Endgröße sind sie nicht für Standard-Gesellschaftsaquarien oder Anfänger-Setups geeignet, da sie selbst mittelgroße Aquarien schnell entwachsen. Sie besitzen ein ruhiges Temperament und ignorieren im Allgemeinen andere Fische, solange die Mitbewohner nicht so klein sind, dass sie während der Fütterung versehentlich verschluckt werden könnten. Ihre hohe Lebenserwartung macht sie zu einer langfristigen Verpflichtung für engagierte Aquarianer, die ihnen die nötige Stabilität bieten können. Die Fütterung dieser Welse ist relativ unkompliziert, da es sich um anspruchslose Allesfresser handelt, die jedoch einen gesunden Appetit haben, der ihrer Wachstumsrate entspricht. Da sie eine beträchtliche Menge an Ausscheidungen produzieren, sind eine hervorragende Filterung und regelmäßige Wartung zwingend erforderlich, um sie gesund zu halten. Sie werden am besten mit anderen großen, robusten Arten vergesellschaftet, die andere Schwimmzonen belegen, um sicherzustellen, dass der Wels genügend Platz hat, um sich am Boden des Beckens zu bewegen.
Detaillierte Beschreibung

Die Haltung des Giraffenwelses ist eine lohnende Herausforderung für fortgeschrittene Hobbyisten, die den spezifischen räumlichen und ökologischen Bedürfnissen dieses afrikanischen Bewohners gerecht werden können. In freier Wildbahn bewohnen diese Fische große Seen und Flüsse mit schlammigem Untergrund, ein Lebensraum, der ihr Verhalten in Gefangenschaft bestimmt. Die wichtigste Voraussetzung für ihre Pflege ist ein außergewöhnlich großes Wasservolumen mit Abmessungen, die das Wenden und Schwimmen ermöglichen, da es sich nicht um stationäre Fische handelt. Der Bodengrund ist ein wesentlicher Bestandteil der Beckeneinrichtung; da sie natürliche 'Gründler' sind, ist feiner Sand die optimale Wahl, um Verletzungen an ihren empfindlichen Barteln und Mundwerkzeugen zu vermeiden. Sie durchwühlen instinktiv die Bodenschicht, um Nahrung zu finden, was bedeutet, dass wurzelnde Pflanzen oft ausgegraben oder beschädigt werden; daher sollte die Dekoration hauptsächlich aus schweren Steinen, Treibholz oder Schwimmpflanzen bestehen, die nicht auf das Substrat angewiesen sind.

Physiologisch sind diese Welse auf das Stöbern bzw. die Resteverwertung ausgelegt. Ihr Stoffwechsel unterstützt eine stetige Wachstumsrate, und sie benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, um zu gedeihen. Während sie die meisten sinkenden kommerziellen Futtermittel akzeptieren, wird ihre Nährstoffaufnahme durch die Zugabe von frischem oder gefrorenem Fleischfutter verbessert. Ihr unersättlicher Appetit führt jedoch zu einer hohen biologischen Belastung (Biolast). Diese Art produziert im Verhältnis zu ihrer Größe eine beträchtliche Menge an Abfall, was leistungsstarke, überdimensionierte Filtersysteme erforderlich macht, um Ammoniak- und Nitratwerte effektiv zu kontrollieren. Ein niedriger Sauerstoffgehalt oder schlechte Wasserqualität können die Fische stressen, weshalb Strömung und Belüftung wichtige Faktoren bei ihrer Haltung sind.

Sozial gesehen ist diese Art ein 'sanfter Riese'. Sie zeigen selten Aggressionen gegenüber Beckengenossen, was sie zu hervorragenden Begleitern für andere große Arten wie große Buntbarsche, Tigerbarsche (Datnoids) oder andere überdimensionale Welse macht. Ihre friedliche Natur sollte jedoch nicht mit Passivität bei der Futteraufnahme verwechselt werden; sie können konkurrenzstarke Fresser sein. Es ist auch wichtig zu beachten, dass sie zwar von Natur aus keine Räuber sind, ihr staubsaugerartiger Fressstil jedoch dazu führen kann, dass sehr kleine Fische versehentlich aufgenommen werden. Folglich müssen Mitbewohner basierend auf einem deutlichen Größenunterschied ausgewählt werden. Mit zunehmendem Alter bleibt ihr Aktivitätsniveau moderat; sie patrouillieren oft kontinuierlich am Boden des Beckens, anstatt sich in Höhlen zu verstecken, was sie zu einem ansprechenden Schautier für große Spezialaquarien macht. Die Schaffung einer schwach beleuchteten Umgebung oder das Bereitstellen von schattigen Bereichen durch Holz kann helfen, ihre natürlichen trüben Gewässer nachzuahmen und Stress zu reduzieren.

Wissenschaftliche Beschreibung

Der Giraffenwels, wissenschaftlich innerhalb der Familie Claroteidae klassifiziert, stellt eine signifikante Art innerhalb der Ordnung der Siluriformes (Welsartige) dar. Mitglieder der Gattung Auchenoglanis zeichnen sich morphologisch durch ihre depressiforme (abgeflachte) Körperform und eine spezialisierte, verlängerte Schnauze aus, die an die benthische Nahrungsaufnahme angepasst ist. Diese rostrale Morphologie ermöglicht es der Art, tief in weiche Substrate einzudringen und dabei taktile und chemische sensorische Eingaben zu nutzen, um Wirbellose und organisches Material zu lokalisieren, das im Flussbett vergraben ist. Die Art besitzt eine Reihe fleischiger, sensorischer Barteln um das Maul herum, die stark innerviert sind und als primärer Apparat zur Nahrungserkennung in den typischerweise trüben, sichtarmen Gewässern ihres natürlichen afrikanischen Lebensraums dienen.

Ökologisch fungiert diese Art als makro-benthischer Omnivore (Allesfresser). Ihr Verdauungstrakt und ihre Bezahnung – typischerweise bestehend aus villiformen Zähnen (Hechelzähnen) – ermöglichen es ihr, eine große Vielfalt an Nahrungsmitteln zu verarbeiten, die von Insektenlarven und Weichtieren bis hin zu Detritus und Pflanzenmaterial reichen. Diese nahrungsbezogene Plastizität trägt zu ihrer weiten Verbreitung über verschiedene Flussbecken und lakustrine Umgebungen in Afrika bei. Der Fisch spielt eine Rolle bei der Bioturbation; durch das ständige Durchsieben des Sediments belüften sie den Bodengrund und geben eingeschlossene Nährstoffe wieder in die Wassersäule ab, was lokale Mikroökosysteme beeinflusst.

Derzeit ist der taxonomische Status der Art validiert, obwohl historische Literatur sie aufgrund von Ähnlichkeiten in der Juvenilmorphologie gelegentlich mit eng verwandten Artgenossen verwechseln kann. Die Skelettstruktur ist robust und stützt eine große Körpermasse, die eine signifikante Auftriebskontrolle erfordert. Im Gegensatz zu vielen pelagischen Arten ist ihre Physiologie streng an die demersale Zone angepasst. Während die Art von der IUCN als 'Least Concern' (LC, nicht gefährdet) gelistet wird, ist das Verständnis ihrer spezifischen Umweltinteraktionen entscheidend für den Naturschutz, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit von Flussbettökosystemen. In Ex-situ-Umgebungen zeigen sie eine hohe Resilienz gegenüber geringfügigen Schwankungen der Wasserchemie, was auf ihre evolutionäre Anpassung an die saisonal variablen Wasserparameter in afrikanischen Flusssystemen hinweist.

Zuchtbeschreibung

Die Zucht des Giraffenwelses in Gefangenschaft gilt für den Heimaquarianer als praktisch unmöglich, und es gibt fast keine dokumentierten Fälle von erfolgreichem spontanem Ablaichen in privaten Aquarien. Die überwiegende Mehrheit der im Aquarienhandel zu findenden Exemplare sind entweder Wildfänge oder wurden in kommerziellen Großanlagen unter Verwendung von hormoneller Induktion oder naturnahen Teichmethoden in ihren Heimatregionen produziert. Diese Schwierigkeit rührt primär von der Fortpflanzungsbiologie der Art her, die durch komplexe Umweltreize ausgelöst wird, welche mit saisonalen Zyklen zusammenhängen – insbesondere dem Einsetzen der Regenzeit, Änderungen der Wassertiefe und Luftdruckschwankungen, die in einem geschlossenen System schwer zu simulieren sind.

Informationen bezüglich des Sexualdimorphismus bei dieser Art sind spärlich und oft unzuverlässig. Visuell sind Männchen und Weibchen nahezu identisch, ohne offensichtliche Unterschiede in Flossenform, Körpergröße oder Färbung, um die Geschlechter zu unterscheiden. Einige Experten vermuten, dass geschlechtsreife Weibchen in der Bauchregion während der Paarungszeit etwas fülliger erscheinen könnten, aber dies ist ein subjektiver Indikator und bekanntermaßen ungenau. Ohne invasive Verfahren oder die Untersuchung der Genitalpapille ('Venting') bleibt die Geschlechtsbestimmung selbst für erfahrene Biologen eine Herausforderung.

In ihrem natürlichen Lebensraum sind diese Welse Freilaicher. Laichereignisse sind wahrscheinlich mit Hochwasser koordiniert, wobei die Fische zu spezifischen Laichgründen wandern würden. Das Weibchen gibt Eier ab, die dann vom Männchen befruchtet werden, normalerweise in Bereichen mit Vegetation oder untergetauchtem Treibgut. Die Eltern zeigen typischerweise keine Brutpflege und überlassen die Eier der eigenständigen Entwicklung. Die Fischlarven schlüpfen und verstecken sich instinktiv im Substrat, um Fressfeinden zu entgehen. Aufgrund der massiven Beckengrößen, die bereits für die Haltung eines einzelnen erwachsenen Tieres erforderlich sind, ist die Haltung einer Gruppe, die groß genug wäre um eine natürliche Paarbildung zu ermöglichen, für die meisten Aquarianer logistisch unerschwinglich. Darüber hinaus stellt die Aggression, die während potenzieller Balzrituale in begrenzten Räumen auftreten könnte, erhebliche Risiken für die Tiere dar. Daher ist die Zucht im Allgemeinen kein Aspekt, der bei der Haltung dieser Art in Betracht gezogen wird.


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Verwandte Arten

  • Auchenoglanis occidentale

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